Informationen zur Wildabwehr
Schwarzwild
Wildschweine sind Allesfresser und dem entsprechend vielfältig sind die Schäden, die Wildschweine anrichten können. Hinzu kommt, dass Wildschweine meist in grossen Rotten umherziehen, so dass die Schäden in Kulturflächen in einer einzigen Nacht extrem hoch sein können.
Vorteile:
– geringe Kosten
– geringer zeitlicher & personeller Montageaufwand
– extrem flexibel aufzustellen
– keine Kontrolle bzw. Wartung nötig
– ideale Kombination zum Elektrozaun
– ideal wo kein Elektrozaun möglich oder rentabel
Grünland
Grünland sind Flächen, die von Wildscheinen das ganze Jahr über heimgesucht werden. Die Schäden sind meist sehr hoch, da umgebrochene Wiesen für lange Zeit nicht mehr bewirtschaftet werden können. Wildscheine suchen im Grünland nach tierischer und pflanzlicher Nahrung. Dazu gehören Regenwürmer, Maden, Mäuse, Käferlarven, die Wurzeln von wilde Möhre, wilder Kümmel uvm.
Gefährlichste Zeit:
– nach starkem Regen
– nach dem Mähen
– nach dem Ausbringen von Gülle oder Festmist
Maisfeld
Maisfelder ziehen Wildschweine nahezu magisch an. Ganze Rotten von mehreren Tieren fühlen sich vor allem in grossen Maisschlägen „sauwohl“. Maisfelder bieten neben der üppigen Nahrung zudem eine perfekte Deckung, so dass die Wildschweine nicht einmal veranlasst werden die Maisfelder tagsüber zu verlassen. Hinzu kommt, dass man die Schäden von aussen zuerst gar nicht bemerkt. Das böse Erwachen kommt meist erst bei der Ernte.
Massnahmen wie Elektrozäune machen nur Sinn, wenn man sie öfter kontrolliert, denn ist die Rotte erst mal im Maisfeld ist der Elektrozaun eher kontraproduktiv, da die Wildscheine regelrecht eingesperrt werden.
Gefährlichste Zeit:
– nach der Aussaat
– während der Milchreife
– wenn die Maispflanzen ausreichend Deckung bieten
Golfplatz
Wildschweine und Dachse können auf Golfplätzen erhebliche Schäden verursachen, insbesondere durch ihre Wühl- und Grabtätigkeiten. Wildschweine graben nach Nahrung (Würmer, Larven, Wurzeln) und hinterlassen großflächig aufgerissene, unebene Flächen. Durch ihr Graben können sie unterirdische Bewässerungsleitungen beschädigen oder sie wühlen in Sandbunkern nach Nahrung, was das Sandbett verunstaltet.
Gefährlichste Zeit:
– ganzjährig, vor allem nach Regen
Reh, Rot- & Damwild
Zu gewissen Jahreszeiten ist es durchaus sinnvoll Wild von forst- und landwirtschaftlichen Kulturen fern zuhalten. Eine Einzäunung mit Elektrozaun ist oft nicht möglich und zudem unwirksam, da z.B. Dam- & Rotwild solch niedrige Zäune ohne Probleme überspringt. Eine wirkungsvolle Vergrämung erreicht man hier durch optische und akustische Signale mit den Wildschreck KR02(-C). Wildtiere reagieren auf solche Signale extrem empfindlich und eine Gewöhnung ist bei diesen sensiblen Tieren ausgeschlossen
Vorteile:
– geringe Kosten
– geringer zeitlicher & personeller Montageaufwand
– extrem flexibel aufzustellen
– keine Kontrolle bzw. Wartung nötig
– ideale Kombination zum Elektrozaun
– ideal wo kein Elektrozaun möglich oder rentabel
Weinbau
Wildschweine suchen bei ihren nächtlichen Wanderungen auch Weinberge auf, in denen sie teilweise beträchtlichen Schaden anrichten können. Beim Wühlen nach Insektenlarven und Würmern beschädigen sie nicht nur die Grasnarbe, sondern graben auch Löcher, legen dabei Wurzeln frei und erschweren so die Befahrbarkeit. Im Herbst fressen sie die reifen Weinbeeren von frei hängenden Trauben. Zurück bleiben unreife bzw. verletzte und schmutzige Früchte. Neben dem teils erheblichen Ertragsausfall kann dies bei entsprechenden Witterungsbedingungen auch den Befall mit Pilzen, Fäule und Schädlingen fördern.
Gefährlichste Zeit:
– zur Reife der Weintrauben bzw. Obst
– nach einer Bodenbearbeitung
– nach Regen
Forstkulturen
In den Wintermonaten, wenn die Äsungsflächen unter einer dicken Schneedecke liegen, ist das Rotwild meist gezwungen Fichten, Tannen und Buchen zu verbeissen oder deren Rinde zu schälen. Sensible Waldbereiche, wie z.B. Pflanzungen oder Junganflug können in dieser gefährlich Zeit mit dem Wildschreck KR02(-C) bzw. KR03 Professional vor dem Verbiss bewahrt werden.
Gefährlichste Zeit:
– im Winter bei hoher Schneedecke
– bei hohem Freizeitdruck
Hopfenanbau
Im Hopfenanbau können Wildtiere wie Rehe, Wildschweine und Hasen erhebliche Schäden anrichten. Diese Tiere suchen in den Feldern nach Nahrung und können dabei die Hopfenpflanzen in verschiedenen Phasen ihres Wachstums beeinträchtigen. Rehe fressen besonders im Frühjahr die zarten Triebe, Blätter und Spitzen der Hopfenpflanzen. Diese Schäden treten vor allem bei jungen, noch nicht vollständig etablierten Pflanzen auf und können das Wachstum stark beeinträchtigen.
Gefährlichste Zeit:
– im Frühjahr, wenn der Hopfen austreibt
– im Frühsommer durch das Fegen von Rehböcken
Obstanbau
Obstplantagen werden nicht nur vom Schwarzwild heimgesucht, auch das Rotwild zeigt zur Erntezeit grosses Interesse an den reifen Früchten. Südtiroler Obstbauern haben mit dem Wildschreck KR01 bereits sehr gute Erfahrungen mit der Vergämung von Rotwild in diesen Sonderkulturen gesammelt. Hier ist der Wildschreck KR02(-C) besonders gut geeignet, da er sehr schnell und flexibel für die relativ kurze Zeit der Fruchtreife aufgestellt werden kann.
Gefährlichste Zeit:
– zur Obstreife
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